Teil unseres Schutzkonzepts ist der Verhalteskodex für alle Beschäftigten der LVR-Gerricus-Schule. Klare Regeln schützen Schüler*innen und bewahren auch Lehrkräfte vor möglicherweise falschem Verdacht.
Hilfe
Schüler*innen werden ermutigt, Hilfe anzufragen. Wir vermitteln: Hilfe holen macht stark.
Kommunikation
Die Sprache ist respektvoll und nicht bloßstellend. Zuhören, Zuschauen und gegenseitiges Ausreden lassen sind zu beachten.
Respekt
Ein respektvolles Miteinander schließt ebenso den ordentlichen Umgang mit Räumen, Einrichtungen und Materialien anderer ein. Respekt gilt auch im Konfliktfall.
Stopp
Das verbale oder nonverbale Äußern, dass das Handeln eines Anderen Grenzen überschreitet, führt zur sofortigen Einstellung und Korrektur des Handelns. Insbesondere gilt: Niemand ist gegen seinen Willen zu berühren/anzufassen. Selbst- und Fremdgefährdung sind Ausnahmen.
Sprache und Ansprache
Alle an der LVR-Gerricus-Schule eingebundenen Personen begegnen einander mit Wertschätzung und Respekt. Der höfliche Umgang fördert ein gutes Lern- und Arbeitsklima.
Gegen diskriminierendes, gewalttätiges, sexistisches und rassistisches Verhalten wird aktiv Stellung bezogen und eingeschritten.
Abwertende, sexualisierte, gewaltverherrlichende, diskriminierende oder rassistisch geprägte gewaltzeigende Sprache und Gebärdensprache werden nicht geduldet und konsequent geahndet. Dies gilt ebenso für abfällige Bemerkungen oder Bloßstellungen.
Kosenamen und/oder Namensverniedlichungen sind zu unterlassen.
Nähe und Distanz
Alle an der LVR Gerricus-Schule Tätigen gehen achtsam, respektvoll und verantwortungsbewusst mit Nähe und Distanz um. Insbesondere die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen des Gegenübers sowie eigene Grenzen werden erkannt und respektiert.
Lehrinhalte sind so zu gestalten, dass gegenüber Schüler*innen keine Grenzen überschritten werden.
Einzelgespräche, Beratungssituationen, Individualförderung und so weiter erfordern in besonderer Weise die Beachtung der Spezifität der jeweiligen Situation.
Äußern Schüler*innen selbst subjektiv empfundene Grenzüberschreitungen, sind diese ernst zu nehmen und ohne Kommentierung zu respektieren.
Grenzen werden klar benannt und gegebenenfalls begründet.
Grenzverletzungen müssen thematisiert werden.
Körperkontakt
Der Wille des Kindes ist zu respektieren. Körperkontakt ist jedoch nicht immer auszuschließen. Sollte ein*e Schüler*in aufgrund einer besonderen Situation körperlichen Kontakt suchen, ist dem Wohl des Kindes gemäß und unter verantwortlicher Grenzwahrnehmung zu handeln. Das Zulassen von körperlicher Nähe in diesem Sinne ist mit dem Kind zu thematisieren und transparent zu machen.
Jede Form persönlicher Grenzverletzung ist bewusst zu reflektieren. Es sind angemessene Maßnahmen zu deren Verhinderung zu treffen.
Regeln für den Schwimm- und Sportunterricht
Die Hintertüren der Kabinen (zum Schwimmflur) sollten abgeschlossen sein. Dies
erleichtert die Aufsicht.
Die Schüler*innen sollten vor der Pause ihre Taschen nicht selbstständig in die Halle bringen.
Genderunterricht ist besonders für die Klassen 7 und 8 wichtig.
Gesicherte Aufsicht auf den Fluren während des Umziehens, die die Privatsphäre der Schüler*innen beim Umziehen respektiert.