Die Rahmenbedingungen an allgemeinen Schulen sind für Kinder und Jugendliche mit einer Hörschädigung oft besonders herausfordernd.
Große Klassen, laute Räume
In den Klassen sind teilweise über 30 Schüler*innen. An weiterführenden Schulen gibt es zudem oft das Lehrer*innen-Raumprinzip, das heißt, die Schüler*innen wechseln für jedes Unterrichtsfach den Raum. Die Räume haben oft sehr hohe Nachhallzeiten aufgrund ihrer großen, harten Flächen. Zudem gibt es auch von außen oder aus benachbarten Räumen viele Störgeräusche.
Für hörgeschädigte Schüler*innen bedeutet dies, dass sie Sprache noch schlechter verstehen und verarbeiten und dem Unterricht insgesamt schlechter folgen können. Sie sind dadurch in ihrem Lernen gegenüber den hörenden Mitschüler*innen benachteiligt.
Tipps und Hinweise
Dieser Nachteil kann teilweise ausgeglichen werden, indem der Klassenraum raumakustisch saniert wird und hörgeschädigtenspezifische didaktische Hinweise umgesetzt werden.
Einige dieser Hinweise haben wir als Checkliste aufbereitet, die wir Ihnen hier zum Download anbieten.